5. April bis 14. Juli 2024

Biennale Zentrale im KunstHausWien

Die Biennale-Zentrale befindet sich im KunstHausWien, dessen nachhaltige Sanierung dieser Tage finalisiert wird. „Into the Woods“, die von Sophie Haslinger kuratierte Gruppenausstellung der ersten Klima Biennale Wien, widmet sich einem der wichtigsten Ökosysteme unserer Zeit: Auf zwei Etagen des Museums befassen sich 16 zeitgenössische Positionen einerseits mit dem menschlichen Einfluss auf den Zustand der Wälder und deren Zerstörung, andererseits mit den kollektiven und symbiotischen Aktivitäten des Waldökosystems.

Im Projektraum Garage sind modulare Werkstätten untergebracht, wo Repair-Cafés und Workshops angeboten werden. Der Innenhof erhält einen temporären und nachhaltig gebauten Veranstaltungsraum für Talks, Performances, Konzerte und Treffen der Community: Den Prinzipien von Re-Use und Upcycling folgend, wird der vom Breathe Earth Collective für das Kulturjahr Graz 2020 gestaltete „Klima-Kultur-Pavillon“ für die Klima Biennale Wien adaptiert. Im Juni findet im KunstHausWien außerdem der erste Wiener Klimagipfel statt – ein neuartiges interaktives Symposium-Format, das sich mit Workshops sowie wissenschaftlichen und künstlerischen Impulsen an die schulische und außerschulische Bildungscommunity richtet.

Into The Woods

Annäherungen an das Ökosystem Wald

Ausstellung
Kuratorin: Sophie Haslinger
Künstlerinnen: Rodrigo Arteaga, Anca Benera & Arnold Estefán, Eline Benjaminsen, Alma Heikkilä, Monica Ursina Jäger, Markus Jeschaunig, Isa Klee, Susanne Kriemann, Jeewi Lee, Antje Majewski, Richard Mosse, Katie Paterson, Oliver Ressler, Abel Rodríguez, Diana Scherer, Rasa Šmite & Raitis Šmits
Ort: Biennale Zentrale KunstHausWien
Zeitraum: 5. April bis 11. August 2024


Im Rahmen der Klima Biennale Wien zeigt das KunstHausWien eine umfangreiche Gruppenausstellung zu einem der wichtigsten Ökosysteme der Welt – dem Wald. 16 zeitgenössische künstlerische Positionen widmen sich dem Lebensraum Wald, seinen ökologischen Prozessen sowie seinen Bedrohungen. Am Beispiel des Ökosystems Wald verhandelt die Gruppenausstellung wichtige Themen rund um das Verhältnis von Mensch und Natur. Die gezeigten Arbeiten – darunter einige, die eigens für die Ausstellung entwickelt wurden – befassen sich einerseits mit dem menschlichen Einfluss auf den Zustand der Wälder und deren Zerstörung, andererseits mit den kollektiven und symbiotischen Aktivitäten des Waldökosystems. Anhand künstlerischer Projekte zu unterschiedlichsten Waldregionen der Erde – vom Amazonas-Regenwald über den Embobut-Wald in Kenia und die Urwälder der Karpaten bis hin zu Föhrenwäldern in der Schweiz und heimischen Waldgebieten – spricht die Ausstellung drängende Fragen rund um das sensible Ökosystem an.


Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Institut für Soziale Ökologie und dem Institut für Waldökologie der Universität für Bodenkultur Wien, die mit ihrem Fachwissen einen wichtigen Beitrag zum Projekt leisten. Begleitend zur Ausstellung erscheint beim Verlag spector books ein Katalog, der auf rund 180 Seiten Essays von Karlheinz Erb und Simone Gingrich, Sophie Haslinger sowie Michael Marder, Texte zu den Kunstwerken sowie Einblicke in die Ausstellung enthält.


Klima Biennale Pavillon


Begehbare Installation

Künstlerinnen: Breathe Earth Collective (Karlheinz Boiger, Lisa Maria Enzenhofer, Andreas Goritschnig, Markus Jeschaunig, Bernhard König)
Ort: Biennale Zentrale KunstHausWien
Zeitraum: 5. April bis 14. Juli 2024

Der „Klima Biennale Pavillon“ lädt Besucherinnen zum offenen Austausch und Verweilen ein. Er dient als Ort des Zusammenkommens, Startpunkt vieler Programmpunkte und Veranstaltungen und ist Ort der Diskussion: Hier wird Klima-Kultur diskutiert, verhandelt und praktiziert. Eine wetterfeste Textilüberdachung macht es möglich, den an sich offenen Pavillon auch bei Schlechtwetter für kleine Veranstaltungen (ca. 100 Personen) wie Diskussionen oder Performances zu nutzen. Der Pavillon ist kein abgeschlossener Raum, sondern tritt mit dem vorhandenen Innenhof in Kontakt, bettet sich in die vorhandene Vegetation und macht diese aus einer neuen Perspektive erlebbar.


Die im Hof des KunstHausWien vorhandene Vegetation, die in Pflanzbeeten am Rande der Umfassungsmauern verläuft, wird durch eine dichte waldartige Unterpflanzung ergänzt und erweitert. Diese Verdichtung steigert die Klima-Performanz, die besonders für Veranstaltungen im Frühsommer die Aufenthaltsqualität steigert.
Der Holzpavillon ist eine Wiederverwendung eines Teils des Klima-Kultur-Pavillons der 2021 vom Breathe Earth Collective in Graz aufgestellt war. Dort konnte die Installation bereits erfolgreich wichtige Impulse für Klima-Kultur setzen. Das Re-Use Konzept einer bereits bestehenden Holzkonstruktion spielt eine wesentliche Rolle im Kontext einer zukunftsfähigen Klima-Diskussion.

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